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Mein Wein, mein Winzer und ich

Martha Gehring, Gästeführerin

Wer die Mainschleife aus einem besonderen Blickwinkel kennenlernen will, der ist bei Martha Gehring genau an der richtigen Adresse. „Diese Frau ist so etwas wie ein Tausendsassa“, erklärt Uwe Schösser. Er ist nicht zum ersten Mal an der Mainschleife zu Gast. Schösser kommt einfach gerne hierher, um zu wandern, zu essen und feine Weine zu trinken. Dieses Mal hat er einige seiner Nachbarn aus Speichersdorf bei Erlangen mitgebracht. Eine Führung bei Martha Gehring steht auf dem Programm. Martha Gehring ist in Sachen Wein für ihn ein fester An- laufpunkt. Er mag ihre Weintouren sehr gerne. Als Geschenk zum 50. Geburtstag habe man sich die Tour diesmal ausgedacht, verrät er.

Martha Gehring selbst betreibt mit ihrer Familie einen Weinbaubetrieb mit Edelobstdestillerie. Dazu bietet sie als Gästeführerin vielfältige Themenführungen an. Uwe Schösser bestätigt, dass sie weiß, wovon sie beim Thema Frankenwein spricht. Zu den rund 70 Gästeführungsaufträgen im Jahr hält Martha Gehring bisweilen Seminare, schult junge Restaurantfachleute oder gibt in Weinlokalen dem Personal Tipps. Sogar in Buchhandlungen hat sie bereits „Wein-Lese-Abende“ angeboten.

Gerne ist sie mit ihren Gästen in der Natur und direkt im Weinberg unterwegs. Auch Uwe Schösser und seinen Gästen möchte sie den Weg zeigen, den der Wein von der Rebe bis ins Glas nimmt. Uwe Schössers Freunde riechen, schmecken und spüren die Trauben direkt vor Ort. Martha Gehring will ihren Gästen außerdem Respekt vor der Arbeit des Winzers beibringen. Sie zeigt, dass hier nichts von alleine kommt. Bei den Führungen ist ihr wichtig: „Es muss unterhaltsam, unkompliziert und informativ sein! Den Wein dort zu trinken, wo er wächst, das hat etwas“, das ist ihr Ansinnen!

Gerne ist sie mit ihren Gästen in der Natur und direkt im Weinberg unterwegs. Auch Uwe Schösser und seinen Gästen möchte sie den Weg zeigen, den der Wein von der Rebe bis ins Glas nimmt. Uwe Schössers Freunde riechen, schmecken und spüren die Trauben direkt vor Ort. Martha Gehring will ihren Gästen außerdem Respekt vor der Arbeit des Winzers beibringen. Sie zeigt, dass hier nichts von alleine kommt. Bei den Führungen ist ihr wichtig: „Es muss unterhaltsam, unkompliziert und informativ sein! Den Wein dort zu trinken, wo er wächst, das hat etwas“, das ist ihr Ansinnen!

Auf der Tour plaudert Martha Gehring aus dem Nähkästchen. So erfahren Uwe Schössers Gäste, warum in Martha Gehrings Familie das Schnapsbrennen schon immer Frauensache gewesen ist und dass die Oma dabei eine wichtige Rolle spielte. Bei so vielen Informationen im Weinberg darf ein Gläschen Wein nicht fehlen. Es gibt eine Cuveé: Müller-Thurgau mit Kerner! „Das ist ein schöner Einstieg“, freut sich Uwe Schösser über Martha Gehrings Weinauswahl. Und weiter geht’s entlang der Reben.

Kurz darauf folgt ein Stopp mit regionaler Brotzeit: Käse, Wurst, Schwarzbrot und der fränkische Klassiker, ein Silvaner, kommen auf den Tisch. Die Gäste genießen den Tag in der Natur und die entspannte Atmosphäre bei einem guten Tropfen Wein. Ausklang der Tour ist zu Hause bei Familie Gehring. Hier bietet sich die Zeit zum Unterhalten und zur Fortsetzung der Weinprobe. Kein Wunder, dass Uwe Schösser immer wieder gerne hierherkommt.

Weingut Galena, Sommerach

Wenn Weinhändler und Gastronom Paul Zeitinger beim Weingut Galena in Sommerach Station macht, dann ist das für den Mittelfranken mehr als ein Geschäftsbesuch. Seit gut 20 Jahren kommt Zeitinger regelmäßig vorbei, um einzukaufen. „Hier weiß ich, was ich habe. Es hat noch nie Beschwerden gegeben“, erklärt ein zufriedener Paul Zeitinger.

Neben der Qualität ist ihm der persönliche Kontakt zur Winzerfamilie wichtig. Man nimmt sich Zeit für eine Unterhaltung, wie geht’s, wie steht's? Kommunikation ist beim Wein das „A“ und „O“. Zeitinger will wissen, woher der Wein stammt, wer hinter dem Produkt steckt.

Wenn es um Wein geht, weiß Paul Zeitinger, wovon er spricht. In seinem geschäftlichen Sortiment in Wachendorf bei Cadolzburg befinden sich 220 Weine, allesamt aus Deutschland. Der Schwerpunkt liegt auf den fränkischen Gewächsen. Der Fachmann hat seine Prinzipien. Er kauft alles direkt beim Winzer, meist vor Ort. Pro Weinort nur einen Winzer, das ist ein weiterer Grundsatz.

In Sommerach ist es das Weingut von Michael und Christine Galena. Die Verbindung zu ihnen begann mit einem Anruf. „Michael hat sich bei mir gemeldet, ob ich Interesse an Sommeracher Wein habe. Warum nicht, habe ich gedacht und bin mal dort vorbeigefahren. Was soll ich sagen: Der Wein hat gemundet“, erinnert sich Paul Zeitinger noch genau an die Anfänge der gemeinsamen Geschäftsbeziehung. Nicht nur beim Wein passt es, auch sonst finden sich der Weinhändler und die Winzerfamilie sympathisch.

Längst sind die Tropfen aus dem Hause Galena ein fester und beliebter Bestandteil in der Weinstube und im Weinhandel der Zeitingers. „Es gibt Gäste, die bestellen einfach eine Katz'“, schmunzelt er. Dann weiß er, dass damit eben ein Sommeracher Katzenkopf vom Weingut Galena gemeint ist. Am meisten ist der Silvaner gefragt, aber auch Domina oder Kerner stehen hoch im Kurs.

Ab und an lädt Paul Zeitinger seine Gäste zu Busfahrten zu den Winzern ein, um ihnen die Gegend und vor allem die Weingüter zu zeigen. Für Zeitinger ist das eine angenehme Aufgabe. Sommerach war schon öfter das Ziel solcher Ausflüge. „Zum Teil kommen auch Leute über seine Empfehlung zu uns“, sagt Christine Galena. Ambiente, Freundlichkeit und Qualität spricht sich eben herum.

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