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Mein Lieblingsfleckchen

Philip Aczél, Art of Chocolate

„Von 100 Menschen lieben 99 Schokolade. Einer lügt." Diese These hat den Inhaber von Art of Chocolate, einer Schokoladen-Manufaktur im nahen Schwarzach, beflügelt. Da gibt es die Praline mit Firmenlogo und die Schokotafel mit ganz individueller Widmung; allesamt Unikate, die seit kurzem nicht nur in Schwarzach sondern auch in Aczéls neuer Manufaktur im nicht weit entfernten Wertheim gefertigt werden. Den Kundenwünschen sind beinahe keine Grenzen gesetzt. In den mittlerweile bundesweit verbreiteten Verkaufsräumen präsentieren sich Pralinen und Schokoladen unterschiedlichster Geschmacksrichtungen.

Zudem setzt man in Schwarzach auf die Veranstaltung von Seminaren rund um das Thema Schokolade. Damit seine dafür nötige Lebens- und Schaffensenergie in die Kategorie der „Erneuerbaren" eingeordnet werden kann, besucht Philip Aczél regelmäßig eine ganz besondere „Tankstelle".

Nicht weit von Schwarzach erhebt sich umrahmt von Weinbergen der Nordheimer Panoramahügel. „Er ist definitiv mein Lieblingsfleckchen", weiß er. „Egal, ob es gerade sehr stressig ist, Entscheidungen zu treffen oder sonstige Herausforderungen zu bewältigen sind; meiner Ansicht nach tut es dann oftmals gut, sich das Ganze mit ein bisschen Abstand und von außerhalb zu betrachten." Philip Aczél wartet ab, bis der Tag langsam zu Ende geht und die Touristen und Busgruppen von der Aussichtsplattform verschwunden sind.

„Hier die letzten Stufen raufzugehen, den Rundumblick zu haben, aber immer zu wissen, dass hinter den Türmen der Münsterschwarzacher Benediktinerabtei mein „Art of Chocolate" liegt ... das hat was", schwärmt der Jungunternehmer. „Mein Blick geht dann gerne weiter in die Ferne. Sehe ich die Berge des Steigerwaldes, weiß ich, dass man diese überwinden kann. Das kann anstrengend sein, aber dahinter geht es weiter. Zu wissen, dass nicht weit entfernt der Main seine Schleifen um diese Weininsel zieht, unaufhörlich, behäbig, wenn nicht gar entspannt ... auch hierbei werden meine Gedanken fließend und laufen in Bahnen. Man spürt förmlich, wie der Akku sich lädt. Wenn ich allergünstigstenfalls dabei auch noch einen superschönen Sonnenuntergang erleben darf, dann ist der Tag schon sehr rund." Philip grinst plötzlich ziemlich spitzbübisch. „Knabbere ich während dessen auch noch an einer Tafel meiner leckeren Schokoladen, und schlürfe ich nebenbei noch genussvoll an einem meiner Lieblings-Rotweine, dann wird aus dem runden Tag doch gleich noch ein perfekter."

Art of Chocolate

Matthias und Monika Kirch, Weingut Kirch

Auf ihr Lieblingsfleckchen angesprochen, brauchen sie nicht groß nachzudenken. „Unsere Weinlounge in der neuen Vinothek", sprudelt es aus ihnen heraus. Matthias Kirch erzählt von einem Schlüsselerlebnis, das sie diesbezüglich erlebten. „Wir saßen auf dem Fahrer Wein-fest bunt zusammengewürfelt mit Fremden an einem Tisch. Natürlich kommt man da ins Gespräch. Man plaudert, lacht, singt und trinkt zusammen. Nach einer Weile klopft mir mein Tischnachbar auf die Schulter und meint, dass die Fahrer ja doch ein ganz lustiges Völkchen seien. Aber dass er zuerst einen anderen Eindruck gehabt habe. Er habe zunächst am Dorfrand vor dem Weingut Kirch gestanden. Das sei so eine steinerne Trutzburg; da habe er sich gar nicht reingetraut. Die müssten ja wohl total unnahbar sein. Ich klärte ihn dann auf, fragte ihn, ob er jetzt auch noch den Eindruck habe, wir seien nämlich die Kirchs. Am Abend sagte ich zu meiner Frau „Monika, wir müssen da was machen."

Heute zeigen Monika und Matthias, wie sie wirklich sind. „Unsere neue Vinothek ist Licht durchflutet. Sie öffnet sich zur Straße hin durch großzügige Glasfronten. Sie laden förmlich ein, uns zu besuchen und uns kennen zu lernen. Glas bedeutet Transparenz, sowohl nach innen, aber auch nach außen. Und so leben wir auch." Monika Kirch berichtet von vielen Stammkunden, die sich mittlerweile den Neubau schon angesehen haben. Sie schmunzelt bei Erinnerungen an Gäste, denen der Ausblick zur Straße hin und die bequemen Sitzsessel so gefallen haben, dass sie fast nicht mehr gehen wollten. Ihnen zeigt sie dann gerne noch die alte, rustikale Probierstube, die so viele Jahrzehnte das „Herzstück" des Weingutes war. Durch eine Türe ist sie mit der neuen Vinothek verbunden. Diesen Raum würde man aufgrund seiner Gemütlichkeit nach wie vor für größere Weinproben nutzen, erzählt sie.

„Immer wieder zieht es uns in die Weinlounge. Bei einem Glas Wein genießen wir den Ausblick ins Grüne, die herrliche fränkische Landschaft, die sich vor unseren Augen öffnet, den Blick auf die Vogelsburg. Hier lassen wir unsere Tage Revue passieren und schmieden Pläne für die Zukunft", schwärmen beide. Matthias weiß von besonderen Momenten zu berichten. „Kürzlich haben wir unseren Hochzeitstag, der ja nun auch schon Jahre zurückliegt, gefeiert. Wir haben zunächst von der nahen Vogelsburg aus den Blick über unser schönes Weinfranken genossen. Es ging uns so richtig gut. Aber als wir später heim kamen, zog es uns in unsere Vinothek. Wir haben noch eine Flasche unseres Weißburgunder-Sektes geköpft und uns gemütlich in unseren Sesseln zurückgelehnt. Es dämmerte. Der Himmel war noch leuchtend rot, die Landschaft um uns herum sommerlich grün. Und wir blickten hinüber auf den Hügel der anderen Mainseite, sahen die Silhouette der fränkischen Toskana, wie die Baumreihe hoch aufragender Pappeln dort genannt wird." Zum Schluss schmunzeln beide, als sie weiter berichten. „Wir erzählten uns über Gott und die Welt, über unsere vier tollen Kinder und besprachen unsere weiteren Vorhaben. Dann stießen wir an und freuten uns darüber, dass wir da leben dürfen, wo andere Urlaub machen."

Weingut Kirch

Mediterranes Hoffest
Immer Pfingstsamstag
und Pfingstsonntag

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