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Gastro trifft Winzer

Gasthaus Zur Sonne / Weingut Ambros Weickert

Seit 20 Jahren sind Eva Wittenburg, Chefin der „Sonne“ in Nordheim am Main, sowie Michaela und Ambros Weickert vom gleichnamigen Weingut aus Nordheim ein gutes Team.

Das gute Miteinander bahnte sich so an, wie lange währende Beziehungen am besten entstehen – spontan. Denn als 1996 die „Sonne“ renoviert wurde, schaute Ambros Weickert einfach mal „auf einen Schoppen“ bei der Wirtin vorbei, fragte, ob sie noch ein paar gute Tropfen bräuchte und überzeugte Eva Wittenburg schnell mit einem ganz besonderen Wein. Dieser ist seither von der Karte der „Sonne“ nicht mehr wegzudenken: ein Spätburgunder halbtrocken. „Der passt nahezu zu jedem Essen. Und man kann ihn auch einfach so trinken“, sind Gastronomin und Winzer sich einig.

Und das Angebot an Speisen ist auf der Karte der „Sonne“ wahrlich reichhaltig und abwechslungsreich – fränkisch, leicht und modern, gerne auch mal mit Einflüssen aus der Küche anderer Kulturen. Warum nicht mal Sushi aus einer Lachsforelle machen? Oder jeden Freitag frische Austern schlürfen? Und auch zu den Wildleckereien, die vom Jäger frisch gebracht werden, passt ein guter Spätburgunder.

Dieser ist natürlich nicht der einzige Wein aus dem Familienweingut, der auf der Karte der „Sonne“ zu finden ist. Auf den rund 3,6 Hektar Rebfläche wachsen elf Rebsorten, darunter neben den Klassikern auch Exoten wie Chardonnay und fränkische Geheimtipps wie der Traminer. Nicht zu vergessen die Obstbrände, die von den eigenen Streuobstwiesen kommen. Die Weickerts verkaufen 90 Prozent ihrer Weine an Privatkunden – und eben auch an Eva Wittenburg, die mit den Winzern eine lange kulinarische Freundschaft pflegt, die beim Gast auch ankommt.

Weingut Ambros Weickert
Fischergasse 5
Telefon: 09381-4614
weingutambrosweickert@t-online.de

Romantik Hotel Zur Schwane

Im Falle des Romantik Hotels und VDP-Weinguts „Schwane“ in Volkach treffen sich Gastronom und Winzer auch schon mal im Bett. Das teilen Eva Pfaff-Düker und Ralph Düker als Eheleute nämlich seit rund 20 Jahren. Und ebenso lange hält auch schon die Partnerschaft zwischen der Gastronomin, die eigentlich sogar eine Winzerslehre absolviert hat, und dem Maschinenbautechniker, der sich einst nicht nur in seine Eva, sondern auch in den Winzerberuf verliebt hat. „Unser Lieferantenverhältnis wurde standesamtlich beschlossen”, lachen die beiden.

Ende der 90er-Jahre beschloss Eva Pfaff-Düker, mit ihrem Mann den elterlichen Betrieb zu übernehmen und für die Zukunft fit zu machen. Die „Schwane” sollte mehr als nur Hotel und Gastronomie sein, auch das Weingut und die Edelbrennerei galt es noch stärker einzubinden. Dass die Symbiose gelungen ist, sieht der Gast, wenn er an die Rezeption tritt, die sich auch als Vinothek präsentiert. Die Weinlinie ist ebenfalls erfolgreich: Seit dem Jahr 1993 hat die „Schwane” das Siegel des Verbands deutscher Prädikatsund Qualitätsweingüter (VDP) auf ihren Flaschen.

Die vier Rebsorten Silvaner (macht rund 50 % der betrieblichen Rebfläche aus), Riesling sowie Weiß- und Spätburgunder stehen im Fokus von Ralph Düker. Deren Trauben wachsen teils in Steillagen an der Mainschleife. Auf der Karte stehen aber nicht nur die Eigengewächse, sondern insgesamt rund 40 Flaschenweine. Die übrigens alle offen sind, sodass der Gast jederzeit auch mal einen Exoten probieren kann – was nicht selbstverständlich ist. Jedenfalls wird mit Sicherheit ein Tropfen dabei sein, der zur Speisekarte passt, die fränkische Küche, leicht gekocht, mit regionalen Produkten bietet. Dazu gibt es klassische Brände, vorwiegend aus den Früchten der rund drei Hektar großen Obstplantagen. Düker besitzt das Rosenhut-Gütesiegel, das auf strenge Qualitätskontrollen hinweist.

Wie Eva Pfaff-Düker und Ralph Düker das alles geschafft haben? „Wir haben unsere Visionen umgesetzt und bewusst auch mal mit Traditionen gebrochen, wenn diese nur um ihrer selbst Willen erhalten wurden”, sagt Ralph Düker. Und seine Frau Eva ergänzt: „Manchmal setzen wir uns aufs Fahrrad und sind ein paar Tage lang zu zweit unterwegs. Dann auch mal ohne Gastronomie und Weinkeller.”

Auf die Kinder hat die Leidenschaft für Weingut und Hotel schon abgefärbt. Eine Tochter studiert Weinbau, die andere lässt sich zur Hotelfachfrau ausbilden und der Sohn macht gerade seinen Master in Volkswirtschaftslehre.

Weinstube Torbäck

In der Volkacher Weinstube Torbäck herrscht geballte Hahn- Power. Gastronomin Susanne Hahn wird von ihrer Mutter Beate, ihrer Frau Fabienne und einem rund um familiären Team tatkräftig unterstützt. Sie servieren fränkische Gerichte, die weit über die Grenzen der Mainschleife hinaus einen exzellenten Ruf genießen. Vor allem das fränkische Schäufele ist ein Garant zum Genießen und Sattwerden.

Das junge Team bewirtet seine Gäste seit 2015 unter der Leitung der Küchenmeisterin in den historischen Gemäuern der Hauptstraße 35 in Volkach. Ob in der Weinstube, die früher als Backstube diente, oder dem Gewölbekeller – hier können Sie in rustikalem, urigem Ambiente die delikaten Speisen genießen. Im Sommer lädt der Torbäck-Garten ein, Platz zu nehmen und zu verweilen. Gemütlich Zeit zu verbringen und von den modern interpretierten oder den traditionell fränkischen Gerichten verzaubern lassen – alles ist möglich in der Weinstube Torbäck.

Doch es sind nicht nur die Speisen, sondern auch die Weine aus der Region, die einen Besuch im Torbäck zu einem kulinarischen Erlebnis machen. Diese Weine kommen vom Weingut Bruno Bienert, der auch der Eigentümer des Traditionshauses ist. Mit viel Liebe zur Natur und noch mehr Hingabe zum Weinbau werden an den Muschelkalkhängen in der Weinlage „Volkacher Ratsherr“ von den Bienerts hauptsächlich Weißweine angebaut, aber auch erlesene Rotweine sind darunter.

Seit 1977 liegt die Verantwortung für das rund fünf Hektar große Weingut in den Händen von Bruno Bienert und seiner Ehefrau Sigrid. Deren Sohn Oliver, der als Weinbautechniker im Betrieb tätig ist, bildet zusammen mit dem Vater die Basis für qualitätsbewussten und naturnahen Weinbau. Die Liebe zur Natur, die besondere Pflege der Weinberge und die Leidenschaft zum Wein geben der Familie ein ganz persönliches, nahes Gefühl zum Kunden und den Weingärten.

DIVINO Nordheim Thüngersheim

Die DIVINO Nordheim bietet weitaus mehr als Wein aus den Trauben der Nordheimer Lagen. Die DIVINO Nordheim ist ein Weinerlebnis in geschmackvollem Ambiente mit professioneller Beratung, tollen Genussarrangements und nicht zuletzt Schauplatz spannender Treffs von gastronomischen Spezialitäten mit den Erzeugnissen der Winzer.

Im Jahr 2012 beschlossen die Winzer aus Nordheim und Thüngersheim, ihre bis dahin eigenständigen Genossenschaften zusammenzulegen. Entstanden ist die Genossenschaft DIVINO, die alleine schon einen Besuch wert ist. Hier gibt es nicht nur die komplette Palette an guten Tropfen der Nordheimer Weinberge, sondern auch edle Brände und die VINOTERIA. In diesem Weinbistro wird eine Auswahl an kleinen Speisen mit regionalen Zutaten serviert. Daher wechselt das Angebot regelmäßig je nach Jahreszeit. Die VINOTERIA hat täglich von 11.30 bis 21.00 Uhr in den Sommermonaten Mai bis Oktober geöffnet.

Feine, gerne auch zum Essen korrespondierende Weine aus dem Angebot der DIVINO sind im nahe gelegenen DIVINO Zehnthof zuhause. „Der Zehnthof ist eine Symbiose aus Tradition und Zukunft. Wir leben hier voller Stolz unsere Geschichte – die grandiosen, zum Teil mehr als 500 Jahre alten Räumlichkeiten schreiben das unserer Meinung nach auch vor. Es ist ein ganz besonderes Privileg, in solchen Gebäuden seine Gäste empfangen zu dürfen“, sagt Matthias Schäfer, Geschäftsführer DIVINO Zehnthof. Das Restaurant ist seit 2014 ein Tochterunternehmen der DIVINO Nordheim Thüngersheim eG. Als vor über 30 Jahren die Zehnthof Weinstuben eingerichtet wurden, galt der Gasthof in dem historischen Prachtbau (einst im Besitz des Benediktinerklosters Münsterschwarzach) noch als echter Geheimtipp.

Mittlerweile ist die beeindruckende ehemalige Sommerresidenz des Abtes mitten im Ort zu einem kulinarischen Treffpunkt avanciert. Das Traditionshaus ist für seine abwechslungsreiche fränkische Küche bekannt. Vor allem Frischfisch aus dem Bassin, im altfränkischen Wurzelsud zu schmackhaften Gerichten veredelt, und köstliche Spargelspezialitäten mit Lindacher Spargel locken die Gäste aus nah und fern. Saisonale Abwechslung wird bei Küchenchef Marco Heining und seinem Team großgeschrieben.

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