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Der Winzer und sein Etikett

Das Auge trinkt mit? Manchmal schon. Zumindest lassen sich Gaumen und Rezeptoren im Gehirn schon einmal auf den leckeren Tropfen einstimmen, wenn dieser aus einer stimmungsvoll etikettierten Flasche ins Glas gegossen wurde. Das Weinetikett ist eine Visitenkarte, mit der sich Winzer und Wein empfehlen. Davon berichten auch diese Weinmacher.

Gasthof zum Weißen Lamm und Weingut Lamm, Sommerach

Den roten Faden bildet natürlich das kleine Lamm-Symbol, das jedes Etikett des Gasthofes „zum Weißen Lamm" und Weinguts „Lamm" der Familie Strobel aus Sommerach ziert. Doch darüber hinaus ließen die Strobels ihre Phantasie spielen. Mitverantwortlich für das seit 2011 entstandene, neue Weingutkonzept ist Kellermeister Bernhard List, der seit März 2011 die eigenverantwortliche Leitung und Bewirtschaftung des Weinguts übernommen hat und internationale Erfahrung mitbringt. Mit ihm kreierte Familie Strobel auch die Etiketten neu: So korrespondieren die großen Ziffern auf den Flaschenweinen der Kategorie „Ehrliche Schoppenweine" mit den Nummern, die diesen Weinen schon seit Jahren auf der Karte im Restaurant zugeordnet sind. Die Tropfen der Linie „Junges Franken" heißen „Vinuett" - eine Mischung aus „Vino" und der musikalischen Gattung des Menuetts. Farblich schlichter gehalten sind dafür die „Klassischen" und die „Großen Franken". Eine Besonderheit des Weinguts: der Sorgenbrecher, ein Cuvée der drei klassischen fränkischen Rebsorten, auf dessen Etikett ein typisch fränkisches Gedicht steht - eine Idee von Senior-Chef Edmund Strobel, die Chefin Martina Strobel gerne übernommen hat.

Weingut Lamm

Tel.: 0 93 81 - 93 77
www.strobel-lamm.de

Weingut Leo Langer, Volkach

Wer die schlicht gehaltenen Weinetiketten des Weinguts Leo Langer aus Volkach betrachtet, wird nicht ahnen, dass hinter ihnen die Geschichte einer Liebe steckt. Alles begann 1999, als Winzer Winfried Langer seine heutige Frau Tatjana Hart kennen lernte, Schriftsetzerin und aus einer Volkacher Druckerei stammend. Die Langers ließen dort seit Jahr und Tag ihre Etiketten drucken. Dem damaligen Zeitgeist entsprechend, kamen diese noch weitaus verspielter daher. Als es zwischen den beiden gefunkt hatte, überzeugte Tatjana ihren Winfried davon, dass die Etiketten anders gestaltet werden müssten: Ruhigeres Design, deutliche Farbgestaltung und ein klarer Wiedererkennungswert. Dezent und elegant sollten sie sein. Gesagt, getan. Zwei Farblinien: Grüntöne für trockene Weine, Rottöne für die fruchtigen Sorten, Dunkelrot für die kräftigen, im Holzfass gereiften Roten. Auch die beiden Kinder haben ihren eigenen Wein und damit auch ihr eigenes Etikett erhalten: Tochter Antonia, 2001 geboren, ist Namensgeberin eines Weines, der seither aus den Trauben eines besonderen Weinbergs am Volkacher Kirchberg gepresst wird. Und weil Schwesterherz Valentina, wie ihre Mama sagt, „ganz schön Pfeffer im Hintern" hat, wurde nach ihr der spritzige Valentina-Secco getauft.

Weingut Langer

Tel.: 0 93 81 - 28 33
www.weingut-langer.de
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