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Der Winzer und sein Hobby: Thomas Braun, Fahr

Für den damals noch unverheirateten Winzer Thomas Braun war es ein Urlaub mit seiner heutigen Frau Heike im Jahr 1999, welcher die Sammelleidenschaft bei ihm weckte. Die beiden hatten das kalifornische Napa Valley durchreist. Berühmte Weingüter besuchten sie hier und wurden schlichtweg neugierig. Thomas Braun erschloss sich daraufhin auch die Weinregionen Spanien, Italien und Frankreich, immer auf der Suche nach den besten Weinen. „Besonders freue ich mich heute darüber, wenn treue Kunden sogar während ihrer Urlaubsreisen an mich denken und mir doch tatsächlich einen Wein aus dem jeweiligen Land mitbringen. Das finde ich unglaublich!" erzählt er.

Die begehrten Weine werden fachmännisch gelagert. Hat das Winzerpaar mehrere Flaschen von ein und demselben Wein, dann wird nicht lange gefackelt. „Natürlich probieren wir den dann. Die zweite Flasche vielleicht fünf Jahre später und so weiter. Aber eine Flasche heben wir selbstverständlich auf. Das ist dann unser gut gehüteter Schatz." Der älteste Wein der Brauns ist mittlerweile ein 1959er Vega Silicia. Seit 1983 wird sich zudem in jedem Jahr ein 6er Karton Opus One bestellt. Für diesen einen, speziellen Wein haben sich die berühmten Winzer Robert Mondavi und Baron Philippe de Rothschild in einem Joint Venture zusammengetan, um ihn im schon erwähnten Napa Valley auszubauenHeute bestücken etwa 700 Sammlerstücke aus allen bekannten Weinregionen den Keller der Winzerleute.

Die Kunden der Brauns schätzen derweil deren ausgefallenes Weinsortiment, denn der Blick über den fränkischen Tellerrand in ferne Weinwelten förderte den Tatendrang des rührigen Winzers. Neben den bekannten fränkischen Rebsorten bauen die Brauns daher auch sogenannte „Exoten" wie Sauvignon blanc, Chardonnay, Pinot blanc und Merlot an und aus. „Mit unserer Sammelleidenschaft holen wir uns ein bisschen das Knowhow, den Duft und den Geschmack ferner Länder nach Fahr. Aber wenn ich mit meiner Frau Heike nach getaner Winzerarbeit bei einem Glas Wein sitze, dann bin ich doch wieder sehr schnell geerdet und heimatverbunden und genieße natürlich auch wieder meinen eigenen Wein", resümiert Thomas Braun.

Familienweingut Braun

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