Christina Schneider: Eine Weinhoheit mit zwei Kronen

Welche Krone darf es sein? In welcher Funktion steht heute ein Termin an? Diese Fragen stellt sich aktuell Christina Schneider aus Nordheim, wenn sie morgens ihren Tagesablauf studiert. Das Geheimnis der beiden Kronen ist schnell gelüftet. Christina Schneider ist seit März 2016 amtierende Fränkische Weinkönigin und seit Oktober 2016 zusätzlich Deutsche Weinprinzessin! Damit begleitet sie jeweils für ein Jahr zwei Spitzenrepräsentationsämter in der deutschen Weinwelt und hat zeitgleich die Qual der Wahl, wenn es um die passende Krone für den jeweiligen Auftritt geht.

Egal welche Krone zum Einsatz kommt, für Christina Schneider ist mit beiden Ämtern ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Als Deutsche Weinprinzessin darf sie die fränkische Krone bis zum Ende ihrer regulären Amtszeit im März 2017 weiter tragen! Als Deutsche Weinkönigin wäre mit diesem Amt vorzeitig Schluss gewesen. Im März gibt sie die fränkische Krone weiter – die deutsche Weinprinzessinnenkrone schmückt aber für knapp sechs weitere Monate ihr Haupt.

„Nicht nur Nordheim, sondern ganz Franken ist mittlerweile zu meiner Heimat geworden. Als Deutsche Weinprinzessin stehen mir nun auch bundesweit die Türen der deutschen Weinwelt offen – der Begriff Heimat erweitert sich damit“, erklärt Christina Schneider mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. Sie möchte gerne die deutsche Weinvielfalt genauer kennenlernen:

Gold-Riesling aus Sachsen, ein Elbling von der Mosel oder ein Gutedel aus dem Badischen stehen auf ihrer Verkostungswunschliste ganz oben! Gerade die Jungwinzerschaft hat es ihr angetan. Schon als Fränkische Weinkönigin hat sie die Erfahrung gemacht, dass sich alle Winzer über ihren Besuch sehr freuen. Junge Winzer zeigen dabei mit großem Stolz die bereits erreichten Ziele. Als Deutsche Weinprinzessin schaut sie über den fränkischen Weinglasrand hinaus und entdeckt neue Innovationen der deutschen Weinwirtschaft.

Eines ist klar, wer gleich zwei weinhoheitliche Ämter begleitet, hat einen vollen Terminkalender! Bei Terminüberschneidungen zwischen den beiden Ämtern gilt es, die Wichtigkeit des jeweiligen Termins abzuwägen. Rund 400 Termine als Fränkische Weinkönigin und nochmals rund 100 Termine als Deutsche Weinprinzessin wird Christina Schneider bis Oktober absolviert haben. Auf Bundesebene lockt der Ball des Weines in Wiesbaden und auf internationaler Ebene gilt es, mit der fränkischen Königinnenkrone nach Asien zu reisen und mit der deutschen Prinzessinnenkrone beispielsweise Norwegen und die Schweiz mit deutschem Wein zu verwöhnen.

Aktuell hat Christina Schneider als Psychologiestudentin noch ein Urlaubssemester. Ab Sommer 2017 wird parallel zum Amt der Deutschen Weinprinzessin das Studium fortgesetzt. Der Master of Science ist das Ziel! Wenn im Oktober dann die Krone an eine neue Deutsche Weinprinzessin weitergereicht wird, möchte Christina Schneider eines sagen können: „Ich habe – egal mit welcher Krone auf dem Haupt – viele Menschen für den Wein im Allgemeinen begeistern können“. Sie möchte mit ihren Repräsentationsaufgaben dazu beitragen, dass die Entwicklung der Weinwirtschaft weiter vorankommt! Wer sie live erlebt, weiß, dass dieses Ziel für sie in greifbarer Nähe ist!

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